Danksagung

»Danke« – dieses Wort kann und konnte ich gar nicht oft genug sagen in den zweieinhalb Jahren meiner Spurensuche nach Hugo (Leser des Buches wissen, warum ich nicht von »Herrn Wöstemeyer« sprechen kann) und den Wochen seit der Veröffentlichung.

Es haben so viele Menschen am Buch mitgewirkt, dass ich nicht alle einzeln nennen kann. Da sind die 230, die ich interviewen durfte. Nicht wenige waren nervös, manche anfangs sehr vorsichtig. Wieder und wieder durfte ich die schöne Erfahrung machen, dass mir vertrauensvoll erzählt wurde und irgendwann aus dem Interview ein Gespräch wurde.

In Frankreich, Russland, Weißrussland und Tschechien wäre ich ohne die unermüdliche Hilfe der Übersetzer oft hilflos gewesen.

Dort, wie auch in Holland, der Schweiz, England, Israel, Polen und Belgien (um wie oben die Reihenfolge der Reisen aufzuführen) durfte ich großartige Gastfreundschaft erfahren und vielfältige Eindrücke der Gastgeber und Gastländer gewinnen.

Mein besonderer Dank gilt meinem Lektor, Wolf-Eckard Gudemann, der sich, wie alle anderen auch »ehrenamtlich«, zwei Mal aufmerksam durch das wechselnde Manuskript arbeitete. Dabei rechne ich ihm besonders hoch an, dass er sich darauf einließ, entgegen seiner beruflichen Lektortätigkeit keine Vorgaben, sondern nur Vorschläge machen zu können.
Ihm habe ich auch zu verdanken, dass sich zwei seiner Kollegen zur Mitarbeit bereit erklärt haben: »Sie kennen wir ja nicht«, hörte ich auf meine Frage zu ihren Beweggründen, »das machen wir Herrn Gudemann zuliebe.«

Joachim Weintz überraschte mich mehr als einmal mit seinen Fragen und Vorschlägen zur Herstellung, denn ich war da ziemlich ahnungslos. Das Ergebnis seiner Arbeit zeigt sich jedem, der das Buch in die Hand bekommt.

Laien können dabei kaum unterscheiden, was auf Joachim Weintz und was auf den Grafiker Jo Pelle Küker-Bünermann zurückzuführen ist. Pelle hat nicht nur allein Erstaunliches geleistet, sondern bei etlichen Treffen jeweils viele Stunden lang mit einer unglaublichen Geduld meine Listen voller Änderungswünsche umgesetzt – und Entwürfe zur Umschlagsgestaltung gemacht, bis ich endlich zufrieden war. Mein Erstaunen darüber konterte er auf seine Art: »Im Buch wird mein Name stehen und den gebe ich nur für Qualität her.«
Recht so, Pelle!

Unterstützt wurde Pelle durch die Arbeit eines besonderen Freundes, dem Fotografen Uwe Schiereck, der in seiner hilfsbereiten und freundlichen Art seine Fachkenntnis und sein Fotografenauge bei der Fotobearbeitung einbrachte.

Inhaltlich achtete mein »alter Geschichtspauker« Dr. Reinhard Otto auf historische Richtigkeit. Die Freude zweier Treffen mit Reinhard gab es als Bonus dazu.

Gar nicht zu unterschätzen ist die hilfreiche Arbeit meiner Testleser – (Prof. Dr.) Dieter Dieterich, (Probst Dr.) Heinz Lehrmann, Josef Deppe, Margret Schier (Mama), Stefan Brinkmann, Thomas Elgner, Tina Creydt, Waltraud und Willi Willinghöfer sowie in Teilen Anjès Ditsch, Schwester Beate und Urte Kumutat. Sie haben von ihrem Standpunkt aus, teils Hugo nicht kennend, nicht nur wertvolle Hinweise gegeben und positive wie negative Kritikpunkte eingebracht, sondern vor allem auch meine und Christels Unsicherheit beseitigt, ob ich mich mit meinem Manuskript auf dem richtigen Weg befinde. Die ungemein positiven Einschätzungen waren auch besonders wertvoll, wenn mal richtig Gegenwind auftrat.

Angela Stumpp hat sich neben meinem Lektor Wolf-Eckard Gudemann besonders verdient gemacht, dass die Armada von Schreibfehlern – für die ich als Autor schlicht betriebsblind war – zumindest weitestgehend in alle Winde verweht wurde. Sie hat es, wie so viele andere, gerne für Hugo gemacht.

Meine Familie, besonders meine Eltern, musste wieder miterleben, dass ich mich auf unerforschtes, risikoreiches Neuland begeben habe. Trotz aller Sorgen haben sie die immer umfangreichere Arbeit immer voll unterstützt und wir alle haben es genossen und genießen es, dass mich das Buch dauernd in die Heimat führt.

Noch mehr Verständnis »musste« meine Lebensgefährtin, Urte Kumutat, aufbringen. Obwohl zu Hause war ich oft nicht nur tagsüber, sondern auch abends nicht wirklich da. Ganz abgesehen davon, dass ich viel unterwegs war und bin. Glücklicherweise ist sie ein besonderer Mensch, und sie versteht ihren eigenen Beruf als Berufung, so dass ich statt Vorwürfen Verständnis bekam.

Nichts wäre möglich oder erstrebenswert gewesen ohne eine Frau: Christel. Ihr spontanes Vertrauen bei der ersten Begegnung, die so umfangreichen Gespräche, die ich irgendwann gar nicht mehr aufgezeichnet habe, weil ich nicht die Zeit zum Verarbeiten fand und bei Bedarf lieber wieder nachfragte, die umfangreichen Adresslisten möglicher Interviewpartner, das immerwährende Interesse am Fortschreiten der Spurensuche, wochenlanges Lesen alter Briefe zur Vorauswahl der für das Buch wichtigen, die Begleitung auf Reisen in sechs Länder, das überaus sorgfältige Lesen aller Manuskripte, die »natürliche« Gastfreundschaft und die Offenheit für »diesen komischen Vogel« (wie mich eine Buchhändlerin nennt), das ist einfach großartig. Oder: «Einfach und gediegen«.

Zu nicht minderem Dank bin ich dem Menschen verpflichtet, den ich durch das Buch nachträglich kennen lernen durfte.

Mein letzter und größter Dank gilt dem Menschen, dem ich das Buch gewidmet habe: Anouk.

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